Geistliches Zentrum

Zeit für mich

red 12x2 WIE EIN TANZ IN DEN ARMEN DEINER GNADE (M. DELBRÊL) – TANZ-EXERZITIEN

Im Mittelpunkt dieser Tage stehen Beziehungen: Meine Beziehung zu mir, zu meinem Körper und meiner Seele, meine Beziehung zu den Mitmenschen und meine Beziehung zu Gott. Wir richten in diesen Tagen unser Augenmerk auf unseren Körper, den wir tanzend in unser Gebet mit einbeziehen.

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KURZ GESAGT

red 12x2 LEBENDIGKEIT

Geistliches Zentrum Windberg | Kurz gesagt Der Mensch ist immer eine Einheit, die sich nicht in Teile zerlegen lässt. Lebendig ist der Mensch in seiner Ganzheit. Diese tief im altorientalischen und biblischen Menschenbild verwurzelte Anschauung gilt es für uns neu zu lernen.

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KURSVORSCHAU

red 12x2 DIE SEELE TANZEN LASSEN – MEDITATIVE KREISTÄNZE

Kreistänze ermöglichen eine Auszeit vom Alltag und eine Ruhepause für Kopf und Körper. Die eingängigen Schrittfolgen sind leicht erlernbar. Die Tänze sind mal ruhig, mal in lebhafter und schwungvoller Stimmung.

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Geistliches Zentrum Windberg | Newsletter April 2020

vor einigen Jahren war ich zu Besuch bei einem Mitbruder in Magdeburg. Befragt auf die Situation der Kirche in Ostdeutschland, sagte er: "Wir hätten ja Antworten, aber uns frägt keiner". Und er hat Recht: Ja, wir haben Antworten. Sie füllen Katechismen, Bibliotheken und die Köpfe unzähliger Menschen. Doch gerade jetzt, während der Corona-Pandemie spüren viele Menschen, dass so manche Antwort nicht passen will für die Fragen, die ihnen auf den Nägeln brennen. Manche Antwort scheint zu klein für die Größe der Fragen.

Wir nähern uns mit großen Schritten den Kartagen. Wir können uns in diesem Jahr nicht in gemeinsamen Feiern an den Einzug Jesu in Jerusalem, sein letztes Abendmahl und an seinen Tod am Kreuz erinnern. Doch gibt gerade die Karwoche der Corona-Pandemie noch einmal ein anderes Gesicht, eine andere Tiefe – und einen Trost. Das Leiden und Sterben Jesu machen deutlich, dass es Situationen gibt, in denen Antworten nicht mehr die vorrangige Bedeutung haben. Es rückt das Fragen in den Vordergrund. Und das Fragen, vor allem das interessierte Fragen, ist eine Kunst. Eine Kunst, die Pilatus nicht beherrscht. Er stellt Jesus die Frage: "Was ist Wahrheit?" Und dann geht er weg. Die Antwort interessiert ihn nicht – vielleicht interessiert ihn nicht einmal seine eigene Frage. Er stellt sie, geht und liefert Jesus an die Menge aus. Zurück bleibt das Kreuz, und mit dem Kreuz viele Fragen:

Die Frage, wo diese Pandemie uns Menschen hinführen und wie es danach weitergehen wird. Die Frage, wo Gott in all dem Leid, in all der Ohnmacht und Hilflosigkeit zu finden ist. Die Frage, warum Gott nicht eingreift im Angesicht von so vielen Toten weltweit. Viele andere Fragen, die Menschen jetzt bewegen, manche quälen. Die gegenwärtige Situation macht mir nochmals deutlich: Es gibt Fragen, da sind wir Menschen, da sind auch wir als Seelsorger zurückgeworfen auf das unterstützende Mit-Dasein. Mit vorgefertigten Antworten oder gar Floskeln ist niemandem geholfen.

Ich wünsche uns ein bewusstes Wahrnehmen dieser Tage. In ihnen liegt ein Trost. Zum einen lässt er sich darin finden, dass all die Menschen, die selber Leid und Hilflosigkeit erfahren, sich im Leiden und in der Hilflosigkeit Jesu wiederfinden dürfen. Er kennt die Ohnmacht, er weiß um die Angst. Zum anderen liegt der Trost in der Ermutigung, Fragen zu stellen – Gott Fragen zu stellen. Das Leid, durch das Jesus selbst hindurch gehen muss, die Ängste, die er selbst im Garten Gethsemane formuliert bis hin zu seinem Aufschrei am Kreuz: "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen" können uns helfen, unsere Fragen an Gott heranzutragen, immer neu, ohne Unterlass. Denn Gott ist gegenwärtig in aller Ohnmacht und Hilflosigkeit, in allen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten. Er ist gegenwärtig – nicht nur in der Antwort, sondern auch in der Frage.

Den Trost dieser Tage wünscht Ihnen

P. Jakob Seitz

Bildnachweis: pixabay | Engin_Akyurt

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WER WIR SIND UND WAS WIR WOLLEN:

Die PRÄMONSTRATENSER-ABTEI WINDBERG versteht sich
als GEISTLICHES ZENTRUM in der DIÖZESE REGENSBURG

 

Geistliches Zentrum der Prämonstratenser Abtei Windberg
 

Die Mitbrüder der Abtei arbeiten in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Pastoral und Seelsorge. Mit der "Jugendbildungsstätte Windberg" wurde bereits vor Jahrzehnten ein Geistliches Zentrum für Jugendliche errichtet, das bis heute regen Zuspruch von Jugendlichen aus dem Raum Niederbayern, aber auch darüber hinaus, findet und ihnen Begleitung in wichtigen Fragen ihres Lebens anbietet.

In den vergangenen Jahren wurde immer deutlicher, dass wir als Klostergemeinschaft auch von Erwachsenen aufgesucht werden, die sich von uns Hilfestellungen und Orientierung für ihr Leben erwarten. Die Umbrüche und Veränderungen der Gegenwart in Gesellschaft und kirchlicher Pastoral machen die Aufgaben eines "Geistlichen Zentrums" dringlicher und bedeutender.

Unser Programm ist offen für alle Menschen: Für die Suchenden ebenso wie für die, die im Glauben beheimatet sind, für die Zweifelnden ebenso wie für die Menschen, die von ihrem Glauben überzeugt sind, für Menschen, die mit der Kirche ihre Schwierigkeiten und Probleme haben ebenso wie für Menschen, die sich in ihr geborgen und wohl fühlen.

 

Wir möchten Ihnen gerne weitergeben, was uns wichtig ist. Und das ist zunächst der Glaube an die befreiende und heilende Botschaft, die Jesus Christus uns gebracht hat.

STABILITAS LOCI .
Wir sind da, wir haben Zeit für Sie

CONTEMPLATIO .
Wir leben geistlich und wir teilen dies gern mit Ihnen

COMMUNIO .
Wir möchten Gemeinschaft stiften und dies mit Ihnen tun

ACTIO .
Wir spüren eine Verantwortung für unsere Welt und möchten diese mit Ihnen teilen.


Wir laden Sie ein, sich mit uns neu oder intensiver auf die Suche nach Gott zu machen, auf die Suche nach Ihrer Beziehung zu Gott, zu sich selbst und Ihren Mitmenschen.




 

 

 

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