Christentum
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29. Juni 2017

Geistliches Zentrum Windberg | Christentum
Mit dem Judentum und dem Islam gehört das Christentum zu den monotheistischen Offenbarungsreligionen. Was offenbart wurde, ist im Christentum in der Bibel überliefert und festgehalten.
Jesus von Nazareth ist die zentrale Figur des christlichen Glaubens. Das Neue Testament beschreibt ihn als den Sohn Gottes und erzählt von seinen wundersamen Taten und Gleichnissen. Jesus ist vermutlich um das Jahr 4 vor unserer Zeitrechnung in Nazareth geboren und wuchs gemeinsam mit seinen Eltern, Joseph und Maria, auf. Seine gesamte Familie war jüdisch. Wie sein Vater war Jesus vermutlich Bauhandwerker und einige Jahre in diesem Beruf tätig. Seine Muttersprache war aramäisch. Im Laufe der Jahre entwickelte er beeindruckende sprachlichen Fähigkeiten, mit deren Hilfe er seine anschaulichen Gleichnisse und aussagekräftigen Sprüche formulierte.
In seinen Predigten richtete sich Jesus an alle Bevölkerungsschichten, er wird auch zum Freund und Anwalt der Ausgestoßenen, Kranken und Armen. Er stellte sich mit allen Menschen auf eine Stufe, isst und trinkt gemeinsam mit ihnen und spricht über das "Reich Gottes". Jesus predigte immer an öffentlichen Plätzen und war deswegen weit über die Grenzen von Galiläa bekannt.
Das Ende Jesu ist bekannt: Pontius Pilatus verurteilte ihn zum Tod durch Kreuzigung. Nach seiner Hinrichtung zerstreute sich die Schar seiner Jünger. Die Kunde von der Auferstehung Jesu von den Toten fand bei seinen Aposteln nur zögerlich Glauben. Die Evangelien berichten von Zweifeln und Unsicherheit der Jünger Jesu. In der Apostelgeschichte wird vom Pfingstereignis erzählt, das den Aposteln die Kraft und den Mut gab, für den auferstandenen Jesus Zeugnis abzulegen.

Christen leben aus dem Glauben an die Auferstehung Jesu. In Jesus Christus wird Gott selbst Mensch und durch den qualvollen Leidensweg Jesu lernt Gott menschliches Leid und Elend kennen. Weil Gott in die Haut Jesu schlüpft, schlüpft er in die Haut jedes Menschen und kann jede menschliche Not nachvollziehen. Der christliche Gott thront nicht über den Menschen, sondern lebt mit den Menschen. Der Christ ist kein perfekter und vollkommener Mensch, er ist wie alle anderen Menschen auch der Sünde und dem Scheitern ausgesetzt. Er lebt jedoch aus der Hoffnung, von Gott geliebt und angenommen zu sein und aus dem Wissen, dass der Mensch durch den Tod und die Auferstehung Jesu bereits erlöst ist. Die Erlösung ist dem Christen bereits geschenkt, er muss sie nicht selbst herbeiführen. Dies ermöglicht ein Leben in der "Freiheit der Kinder Gottes".


 

 

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